Automatisierte City-Logistik

02.03.21 - 09:16
Industrielle Zukunft, Nachhaltige Region
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Spezielle kleine und wendige fahrerlose Fahrzeuge könnten den Stadtkern von Steyr vom Zulieferverkehr entlasten. Sie können sich bspw. leichter durch Fußgängerzonen bewegen und brauchen weniger Platz als große LKW. Auf der sogenannten "Letzten Meile" in der Innenstadt könnten autonome Elektro-Fahrzeuge ausgehend von City-Hubs besonders leise und emissionsarm ihre Waren zustellen oder auch Endkunden beliefern. Die Fahrzeuge sind in ihrem Einsatzbereich und Einsatzort flexibel und nicht an Arbeitszeiten gebunden.  

Mögliche Anwendungsbereiche: 

  • Last Mile Delivery – Transport vom Hub außerhalb der Stadt zu den Geschäften im Stadtkern 
  • Automatisierter Zustellungsdienst von den Geschäften oder vom Hub direkt zu Kunden im Stadtkern 

Erwarteter Nutzen und Vorteile:

  • Reduktion von innerstädtischem Verkehrsaufkommen 
  • Bequeme Zustellung von Einkäufen für Kunden 
  • Steigerung der Attraktivität des lokalen Handels 
  • Emissionsarme Zustellung von Gütern zu Händlern und später zu deren Kunden 
Über den Author
Michael Ehrenbrandtner
Dabei seit: 20.01.21

Marketing Manager bei Digitrans

Markengestalter, multidisziplinärer Marketingstratege 
Konzeptemacher und Designthinker
Mag Kreativität, Fotografie, Bergsteigen und 🏕 kleine Abenteuer☀️

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Kommentare

Christian Vana
Geschrieben am 02. März, 2021 um 10:41

Sicher eine interessante Idee zu einem Logistik- und Transportsystem und ausbaubar.

Geschäfte könnten angefahren werden und die Zeit zu Entladung und Rückgabe von Leergebinden kann etwas entspannter eingeteilt werden.

Für Privatkunden könnten die Fahrzeuge, wenn sich die richtige Zusammenstellung der "Bepackung" findet, bei oder zwischen den Häusern der Empfänger als temporäre Abholstation, die mittels eines per Smartphone zugesandten Codes zu öffnen ist, stehenbleiben. Es ist ja zu hoffen, daß anders als jetzt, nicht immer alle als zu Hause bleibend angenommen werden müssen. Statt dann wieder zu einem Abholshop o.ä. hin zu müssen, ist es praktischer und umweltfreundlicher, nur beim nach Hause kommen, das Packerl in Wohnungsnähe aus einem temporär abgestellten Fahrzeug zu holen, das wieder wegfährt, wenn es leer oder die Abholfrist, die dann etwas kürzer sein müßte, abgelaufen ist.

Robert Peischl
Geschrieben am 04. März, 2021 um 07:35

Diese Projektidee würde uns international ins Rampenlicht bringen und mit entsprechender Werbung die Stadt Steyr in der modernen Welt positionieren. 
solche Projekte stärken dann auch Steyr als Marke! 
wir müssen größer und konkreter denken und handeln