Zukunft der Mobilität: Steyr im Zentrum der Transformation

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Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Welche Technologien werden Mobilität auf Straße, Schiene, in der Luft und sogar im Weltraum prägen? Antworten auf diese Fragen standen bei der Veranstaltung „Zukunft.Mobilität 2026“ im Mittelpunkt, zu der der Automobil-Cluster Oberösterreich der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria rund 180 Teilnehmer nach Steyr eingeladen hatte.
 
Dass die Veranstaltung in Steyr stattfand, kommt nicht von ungefähr. Die Region zählt zu den bedeutendsten Automotive- und Mobilitätsstandorten Österreichs. Internationale Leitbetriebe, spezialisierte Zulieferunternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen bilden hier ein starkes Innovationsökosystem.
 
„Es freut uns sehr, dass diese hochkarätige Veranstaltung in Steyr stattgefunden hat. Als Verantwortliche für Regionalentwicklung mit der Stadt.Impuls Unternehmensgruppe und dem Netzwerk Zukunftsregion Steyr setze ich mich gemeinsam mit der Stadt Steyr und vielen Partner:innen aktiv dafür ein, Zukunftsthemen in die Region zu holen und die Stärken unseres Wirtschaftsstandortes sichtbar zu machen. Steyr verfügt über eine außergewöhnliche Kompetenz im Bereich Automotive, Mobilität und industrielle Innovation. Diese geballte Expertise macht unsere Region zu einem der bedeutendsten Automotive-Standorte Österreichs“, betont Daniela Zeiner, Leiterin des Netzwerks Zukunftsregion Steyr und Geschäftsführerin der Stadt .Impuls Unternehmensgruppe.
 
Oberösterreichs Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner unterstrich die Bedeutung von Forschung, Entwicklung und Technologieoffenheit für die erfolgreiche Transformation der Mobilitätsbranche. „Die Innovationskraft ist in Oberösterreich beheimatet – wir müssen jetzt die Transformation als Chance nutzen“, so Achleitner.
 
In einer hochkarätig besetzten Talkrunde diskutierten Vertreter führender Unternehmen über die Zukunft der Branche. Andreas Klauser (Palfinger), Florian Mayrhofer (Steyr Automotive), Harald Gottsche (BMW Group Werk Steyr) und Rudolf Mark (MARK Metallwarenfabrik) betonten die Bedeutung von Kundennähe, Automatisierung, künstlicher Intelligenz und technologischer Weiterentwicklung als entscheidende Erfolgsfaktoren für den europäischen Industriestandort.
 
Weitere Fachvorträge beleuchteten die Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge, die zunehmende Vernetzung von Mobilitätssystemen sowie neue Anforderungen an Kundenorientierung und Systemintegration. Auch Zukunftsthemen wie automatisiertes Fahren, nachhaltige Luftfahrt und die wirtschaftliche Bedeutung der Raumfahrt standen auf dem Programm.
 
Einen praxisnahen Einblick gaben zudem mehrere Innovationsprojekte des Automobil-Clusters. Vorgestellt wurden unter anderem das Leitprojekt ROBERTA für automatisierte Busse im öffentlichen Verkehr, das Batterieprojekt SMaDBatt, das Forschungsprojekt GUARDIAN für sichere automatisierte Maschinen im öffentlichen Raum sowie die österreichweite Plattform SAAM Austria für automatisierte Mobilität.
 
Die Veranstaltung machte deutlich: Die Mobilitätsbranche befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Gleichzeitig zeigt sich, dass Oberösterreich und insbesondere die Region Steyr über hervorragende Voraussetzungen verfügen, um diese Transformation aktiv mitzugestalten. Die Kombination aus industrieller Stärke, Forschungskompetenz und Innovationskraft macht die Region zu einem wichtigen Zukunftsstandort für Mobilität in Europa.

Nachbericht und Fotos
Der vollständige Nachbericht ist unter folgendem Link zu finden hier zu finden: Nachbericht, die Fotogalerie befindet sich auf cityfoto.at.

Fotos frei, (c) Roberta Pelzl-Mairwöger/cityfoto
 

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Zukunft Mobilität Steyr 2026 10